Archiv

Oktober 20, 2018

ECHT JETZT?! KLASSE KUNST

LANDESGALERIE LINZ / 04. OKT. 2018 BIS 24. FEB. 2019 SONDERAUSSTELLUNG

 

http://www.landesmuseum.at/de/ausstellungen/detail/klasse-kunst-vi.html

September 25, 2018

Lepi

„Lepi“ steht für Leopoldskroner Bad, ein Ort meiner Jugend, zum hoffentlich bald alt werden, heute ein Ort meiner Bewegung, zum hoffentlich lange jung bleiben.

Gleich einem Jungbrunnen teilt sich das „Sportbecken“ auf in eine Seite für Junge und in eine Seite für Alte, eine Seite für Schwimmende, eine Seite für Treibende.

An guten Tagen bleibe ich exakt auf der dünnen, schwarzen Linie dazwischen, an schlechten Tagen falle ich ab.

November 24, 2017

Salzburg Museum 2017/ 2018

 

Oktober 10, 2017

Eröffnung Lois Renner im Salzburg Museum

September 2, 2017

Makart

Es ist nicht gut über Bildtechnik zu reden, aber die epochale Entwicklung stellt genau das vorne an! Wahrheit steht wie immer am Spiel, für die ganz neuen Möglichkeiten gibt es noch kein System. Regeln will niemand, aber Verantwortung muss sein! Kunst setzt eine Grundeinstellung zu Wahrheit voraus, weil Bild das mächtigste Werkzeug zur Wahrheit ist.

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Mai 14, 2017

Retabel (Das Echo)

 

 

 

Lois Renner / S. D.: Grünewald.
Ein Dialog.

Februar 2010

SD: Meine Frage ist recht einfach: würden Sie ein Auftragsbild malen? Es sollte ein Triptychon nach einem christlichen Vorbild sein. Als Vorbild könnte ich mir den Isenheimer Altar von Matthias Grünewald oder ein Triptychon von Rogier van der Weyden vorstellen – das Kreuzigungstriptychon, oder das Sforza-Triptychon? Diese beiden Beispiele entsprechen nicht unbedingt Ihrem opulenten Stil, aber gerade wegen des Zurückgenommenen, insbesondere im Isenheimer Altar, hatte ich an Sie gedacht, um eine zeitgemäße Interpretation zu gestalten. Sie haben ja eine gute Hand für das Ikonenhafte, für das Verbinden der verschiedenen Techniken, und für die Übergänge der Epochen. Die Malereien der flandrischen Renaissance wollen doch eigentlich Photos sein, und Grünewald, der letzte Gotiker, würde heute wohl eine Reportage machen, anstatt zu malen. Und sie träfen damit auf ein Motiv, das die Kunst über fast zwei Jahrtausende beschäftigte – Allerdings nicht mehr im 20. und 21 Jahrhundert, die christliche Kunst ist nun ja fast ganz verschwunden. Wer malt heute noch eine Kreuzigung, eine Auferstehung? Ein Grund, es wieder aufzunehmen. Was halten Sie davon?

LR: Für die Aneignung von fremder Kunst für das eigene Formenvokabular nütze ich gerne die Anregung und Unterstützung eines „Komplizen“! Den Isenheimer Altar kenne ich gut. In meiner Zeit an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe war ich, angeregt durch meinen Freund und Kollegen im Lehrkörper, Hans Belting, öfter in Colmar, um das „Wunder“ zu sehen.

SD: Ich dachte an eine ähnliche Umsetzung wie bei Flora II. Von da aus kamen mir dann etliche Ideen, die mich von einer Umsetzung wie im Atelier wegbrachten. Zunächst hatte ich die Idee, dass man das neue Bild dem Colmarer Original direkt gegenüber stellen könnte, sozusagen als Altarbild des Altars. Das ruft das Motiv zurück in die Erinnerung. Wieso malt man denn heute keine Kreuzigungsszene mehr, obwohl es sicherlich das am meisten verbreitete Kunstmotiv überhaupt ist, und man weiter fleißig Kruzifixe produziert? Weil es zu viele Photos von sterbenden Menschen gibt? Eine Alternative dazu wäre die Präsentation in einem ganz anderen Kirchen/Atelierraum, einer Art protestantischem white cube: weiß, schlicht, schmucklos, kahl, wie etwa einer aufgelassenen Fabrikhalle. Golgota war ja eher ein zugiger Vororthügel. So käme das reine Kunstwerk in den Mittelpunkt. Am Ende rückte die bewährte Ateliervariante wieder in der Vordergrund meiner Gedanken.

LR: Warum nicht Kruzifixe malen? Die Frage ist berechtigt. Immerhin ist dieses Kürzel Teil unserer kulturellen Grundausstattung. Zumindest in meiner Kindheit war in jedem Zimmer eines montiert. In den Jahren 1995–2000 habe ich Kruzifixe häufig in meinen Bildern benützt. Gestohlen wird was gut ist, oder, wie Picasso meinte: „Gute Künstler kopieren, große Künstler stehlen“. Wenn man abstrahiert und in ein Modell oder eine Idee zurückverwandelt, dann sind viele, vielleicht die meisten Geschichten schon erzählt worden. Heutige Malmittel erlauben einen fließenden Verlauf von Original und Reproduktion, immer entsteht dabei etwas Neues, einfach auch deshalb, weil die Mittel neu sind. Grundsätzlich halte ich den read more

Januar 27, 2017

Heliogabalus

 

 

„Heliogabalus“, nach „The Roses Of Heliogabalus“ von Sir Lawrence Alma-Tadema ist die Darstellung eines Mythos aus der Geschichte des jungen römischen Soldatenkaisers Heliogabalus. Als Anlass zu seiner Ermordung im Jahr 222 im Alter von nur 18 Jahren wurde ihm ein exzessives Leben unterstellt, mit dem Wunsch nach Geschlechtsumwandlung und dem mutwillig herbei geführten Erstickungstod zahlreicher Gäste mittels eines Rosen-Regens.

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Januar 25, 2017

Deutsche Literatur

 

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„Deutsche Literatur“ (German Literature) is an overwhelming term indeed. I actually know someone who collected it entirely and someone else, who knows all about it. This „German Literature“ is just a part of the the unbelievable collection of Arno, whose surname I do not remember right now – a former resident of Salzburg, just like me.

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September 15, 2016

Faun